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Herzlich Willkommen beim DRK-Dingden!

Der DRK-Ortsverein Dingden e.V. hat eine lange Tradition. Schon seit 1932 engagieren sich Menschen in und um Musterdorf für das Deutsche Rote Kreuz. Derzeit zählt unser Ortsverein 500 Mitglieder. Davon gehören 25 zu den aktiven Helfern und ca. 430 zu den Förderern. Wir engagieren uns vor allem im sozialen Bereich, im Sanitätsdienst sowie in der humanitären Hilfe und im Katastrophenschutz.

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Bombensprengung in Moers: DRK-Ehrenamt unterstützt bei Evakuierung von Krankenhaus und Pflegeeinrichtung

Rund 60 Einsatzkräfte aus dem DRK Kreisverband Niederrhein gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen im Großeinsatz.

[Moers] Der Fund von zwei Weltkriegsbomben in Moers hat gestern einen umfangreichen Großeinsatz von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Behörden ausgelöst. Da die beschädigten Zünder der Bomben eine sichere Entschärfung unmöglich machten, mussten beide Blindgänger kontrolliert gesprengt werden. Rund 3.250 Menschen waren von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen – darunter Patienten des Krankenhauses Bethanien, Bewohner eines Seniorenstifts sowie zahlreiche Anwohner im Umkreis von 800 Metern.

Der DRK Kreisverband Niederrhein unterstützte die Einsatzmaßnahmen mit rund 60 ehrenamtlichen Einsatzkräften und übernahm dabei zentrale Aufgaben in der Einsatzführung, medizinischen Versorgung, Betreuung und Logistik.

Beteiligt waren aus dem Kreisverband Niederrhein die Kreisbereitschaftsleitung, die DRK Bereitschaft Moers, die Einsatzeinheit WES 02 bestehend aus den DRK-Bereitschaften Alpen, Dingden, Rheinberg und Wesel, die Einheit für den Einsatzführungsdienst und die Logistikkomponente Moers. 

Gemeinsam mit den Verbundpartnern im Kreis Wesel – dem DRK Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe, den Maltesern Wesel/Moers sowie den Johannitern Wesel – wurde die Lage über viele Stunden hinweg bewältigt. Darüber hinaus unterstützten die DRK-Schwesternschaften aus Bonn, Euskirchen und Krefeld die medizinische und pflegerische Betreuung mit examiniertem Pflegepersonal und einem speziellen Pflegemodul.

Bereits am Abend vor dem eigentlichen Einsatz begann die umfangreiche Vorbereitung: Die Kreisbereitschaftsleitung des Kreisverbandes Niederrhein richtete einen eigenen Einsatzstab zur strategischen Planung ein. Am Folgetag erfolgte die finale Abstimmung gemeinsam mit der Feuerwehr Moers und den zuständigen Behörden.

Während des Einsatzes stellte der DRK Kreisverband Niederrhein unter anderem die Leitung wichtiger medizinischer Einsatzabschnitte. Dazu gehörten zwei sogenannte Behandlungs- und Transportplätze zur Koordination und Versorgung von Patienten sowie ein Behandlungsplatz zur medizinischen Versorgung von Verletzten und Betroffenen. Zusätzlich koordinierte das DRK in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr direkt am Krankenhaus Bethanien die gesamte Transportorganisation für die Evakuierung der Patienten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der sicheren Unterbringung und Versorgung der evakuierten Patienten. Für die Dauer des Einsatzes wurde ein provisorisches „Notkrankenhaus“ eingerichtet, in dem Patienten gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal betreut wurden.

Um die große Zahl an Krankentransporten bewältigen zu können, besetzten ehrenamtliche Kräfte kurzfristig zusätzliche Rettungsfahrzeuge. Gleichzeitig sorgten weitere Helferinnen und Helfer für die technische und logistische Unterstützung des Einsatzes. So transportierte ein Gerätewagen Logistik zusätzliche Pflegebetten aus Krefeld nach Moers, während Einsatzkräfte des DRK die Lade- und Übergabebereiche ausleuchteten und Materialbewegungen koordinierten.

Auch die Versorgung der Einsatzkräfte und Betroffenen stellte eine erhebliche logistische Herausforderung dar. Insgesamt wurden mehr als 500 Einsatzkräfte sowie zahlreiche Betroffene über mehrere Ausgabestellen mit Speisen und Getränken versorgt. DRK Küchenstandorte in Moers, Wesel und Dingden produzierten gemeinsam fast 1.800 Portionen Warmverpflegung sowie tausende Getränke und Kaffeeportionen.

„Dieser Einsatz hat eindrucksvoll gezeigt, welche enorme Leistungsfähigkeit im Ehrenamt steckt. Innerhalb kürzester Zeit mussten komplexe Strukturen aufgebaut, Transporte organisiert und eine medizinische Betreuung für viele Menschen sichergestellt werden. Besonders beeindruckend war die hohe Motivation und Professionalität unserer Helferinnen und Helfer – viele waren über viele Stunden hinweg ununterbrochen im Einsatz“, erklärt Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl.

Rühl betont außerdem die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen: „Solche Lagen lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Behörden und den DRK-Schwesternschaften hat hervorragend funktioniert.“

Der DRK Kreisverband Niederrhein bedankt sich ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften, den beteiligten Hilfsorganisationen, den Pflegekräften sowie den kommunalen Partnern für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit während dieser außergewöhnlichen Einsatzlage.

DRK Ortsverein Dingden freut sich über Spende der USD Hamminkeln

Der DRK Ortsverein Dingden e. V. freut sich über eine Spende in Höhe von 250 Euro der freien Wählergemeinschaft USD Hamminkeln – Unabhängige Soziale Demokraten. Die Spendensumme kam beim „Frühlingstreff“ der Werbegemeinschaft Dingden durch freiwillige Spenden für kleine Topfblumen zusammen. Übergeben wurde der Betrag an den Vorsitzenden Stefan Terörde und Anne Nienhaus vom DRK Dingden. Mit der Spende wird die ehrenamtliche Arbeit des Ortsvereins unterstützt.

[Dingden, Hamminkeln] Über eine Spende in Höhe von 250 Euro durfte sich jetzt der DRK Ortsverein Dingden e. V. freuen. Die Spende wurde von der freien Wählergemeinschaft USD Hamminkeln – Unabhängige Soziale Demokraten übergeben. Stellvertretend überreichten Fraktionsvorsitzender Dieter Stiller und Ratsmitglied Petra Huppmeier den Betrag an den Vorsitzenden des Ortsvereins Stefan Terörde sowie Anne Nienhaus vom DRK Dingden.

Die Spendensumme kam beim „Frühlingstreff“ der Werbegemeinschaft Dingden zusammen. Dort verschenkte die USD kleine Topfblumen als Frühlingsgruß. Besucherinnen und Besucher konnten freiwillig für einen guten Zweck spenden – in diesem Jahr zugunsten des DRK Ortsvereins Dingden.

Der DRK Ortsverein engagiert sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter anderem im Bevölkerungsschutz, bei Blutspenden, Sanitätsdiensten, Erste-Hilfe-Kursen sowie im sozialen Bereich und unterstützt Menschen in Hamminkeln verlässlich.

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und vor allem darüber, dass damit auch auf die wichtige Arbeit unseres Ortsvereins aufmerksam gemacht wird“, betonte Stefan Terörde bei der Spendenübergabe. „Jede Hilfe – ob durch Spenden oder ehrenamtliches Engagement – trägt dazu bei, dass wir unsere Angebote für die Menschen vor Ort zuverlässig aufrechterhalten können.“ Der DRK Ortsverein Dingden bedankt sich herzlich bei der USD Hamminkeln sowie allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung.

Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.

Ab dem 11. Mai 2026 sind unsere DRK Botschafter in Hamminkeln unterwegs. Ihr Ziel: Menschen für die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu begeistern – als Fördermitglied oder ehrenamtliche Helferin bzw. ehrenamtlicher Helfer.

Die junge Frau und die jungen Männer in der Mitte des Bildes sind Teil unseres Botschafter-Teams und informieren direkt vor Ort über die vielfältigen Aufgaben des DRK Ortsvereins Dingden – von Erste Hilfe und Blutspende über Bevölkerungsschutz bis hin zu sozialen Hilfsangeboten in der Stadt Hammikeln.

Mit einer Fördermitgliedschaft helft Ihr dabei, schnelle und verlässliche Hilfe vor Ort dauerhaft zu sichern. Und vielleicht möchtet Ihr ja selbst Teil unserer Gemeinschaft werden? 

Wichtiger Hinweis:

Unsere Botschafter können sich ausweisen und nehmen kein Bargeld entgegen.

Persönlich kennenlernen könnt Ihr uns außerdem am 12. Juli 2026 beim Gewerbefest in Dingden.

„Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ – DRK sucht Herzensretter und Ehrenamtliche in Hamminkeln:

Mitgliederaktion des DRK Ortsvereins Dingden startet am 11. Mai

„Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ – unter diesem Motto startet der DRK Ortsverein Dingden ab dem 11. Mai 2026 eine Mitgliederaktion in Hamminkeln. Ziel ist es, neue Fördermitglieder und engagierte Ehrenamtliche zu gewinnen, die die wichtige Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen möchten. Drei Wochen lang sind Rotkreuz-Botschafter unterwegs, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und über die vielfältigen Hilfsangebote des DRK zu informieren – von Erste Hilfe und Katastrophenschutz bis hin zu sozialen Hilfen und Kinderbetreuung.

[Hamminkeln-Dingden] Es beginnt mit einem Klingeln an der Haustür – und kann der Anfang von etwas Großem sein: mehr Zusammenhalt, mehr Menschlichkeit, mehr Hilfe vor Ort. Unter dem Motto „Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ startet der DRK Ortsverein Dingden e. V. ab dem 11. Mai 2026 eine Mitgliederaktion in Hamminkeln.

Für rund drei Wochen sind Rotkreuz-Botschafter unterwegs, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ihr Ziel: Menschen zu gewinnen, die die wichtige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes als Fördermitglieder unterstützen – als sogenannte „Herzensretter“.

Gleichzeitig sucht das DRK auch engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich aktiv einbringen möchten. Denn die Aufgaben sind vielfältig: Von Erste-Hilfe-Kursen und Blutspenden über den Katastrophenschutz bis hin zu Sanitätsdiensten, Kinderbetreuung und mobilen sozialen Hilfen engagieren sich Ehrenamtliche täglich für die Menschen in Hamminkeln und Umgebung. Im Mittelpunkt steht dabei immer eines: Hilfe – schnell, verlässlich und direkt vor Ort.

Diese Arbeit ist ohne finanzielle Unterstützung und persönliches Engagement nicht möglich. Genau hier setzt die Aktion an: Mit einem regelmäßigen Beitrag helfen Fördermitglieder, das Engagement langfristig zu sichern – und wer möchte, kann selbst Teil des Teams werden.

Persönliche Einladung zum Kennenlernen

Alle Bürgerinnen und Bürger, die im Aktionszeitraum angetroffen werden, erhalten eine persönliche Einladung, den DRK Ortsverein näher kennenzulernen: Am 12. Juli 2026 von 11 bis 18 Uhr präsentiert sich das DRK beim Gewerbefest in Dingden. Dort haben Interessierte die Gelegenheit, mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, wie sie sich einbringen können.

Wichtiger Hinweis: Keine Bargeldannahme

Das DRK weist ausdrücklich darauf hin, dass die Botschafter kein Bargeld entgegennehmen und sich ausweisen können. Neue Mitglieder werden ausschließlich über eine Fördermitgliedschaft gewonnen. Fragen zur Mitgliedschaft beantwortet der Mitgliederservice des DRK. Er ist erreichbar von montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 0281-3001-2099 oder Mail mitgliederservice(at)drk-niederrhein(dot)de

Bombenentschärfung in Rheinberg: DRK mit 36 Kräften im Einsatz

36 ehrenamtliche Kräfte des DRK haben am Dienstag (14.04.2026) die Bombenentschärfung in Rheinberg unterstützt – mit Krankentransporten, Betreuung und Absicherung des Einsatzes.

[Rheinberg, Kreis Wesel] Bei der Entschärfung und Sprengung von Weltkriegsbomben in Rheinberg ist auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Einsatz gewesen. Insgesamt 36 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Maßnahmen über mehrere Stunden und bestätigten einmal mehr ihre Rolle als verlässlicher Partner im Bevölkerungsschutz.

Alarmiert wurden die Kräfte am Dienstag um 12.02 Uhr. Beteiligt waren die Ortsvereine Alpen, Dingen, Rheinberg und Wesel (Einsatzeinheit EE02 des DRK Niederrhein) sowie weitere Kräfte aus Kamp-Lintfort und Moers. Zum Einsatz kamen vier Krankentransportwagen und zwei Rettungswagen.

Neben der sanitätsdienstlichen Absicherung des Kampfmittelräumdienstes übernahmen die Helferinnen und Helfer den Transport hilfs- und pflegebedürftiger Menschen aus dem Evakuierungsbereich. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden diese wieder zurück in ihre Wohnungen gebracht. Zudem richtete das DRK einen Betreuungsraum in der Stadthalle am Kirchplatz ein, in dem nur wenige Betroffene betreut werden mussten.

Der Einsatz endete gegen 20.00 Uhr. Insgesamt verlief der Einsatz aus Sicht des DRK ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl dankte den Ehrenamtlichen: „Viele unserer Helferinnen und Helfer haben nach der Alarmierung kurzfristig ihre Arbeitsplätze verlassen, um schnell helfen zu können.“ Sein Dank galt auch den Behörden, der Feuerwehr und der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit.

DRK Niederrhein setzt an Karneval auf Prävention und Schutz vor K.O.-Tropfen

Feiern, ohne Angst haben zu müssen: Das DRK Niederrhein startet an Karneval eine Präventionsaktion gegen K.O.-Tropfen. Mit dem wiederverwendbaren „DRK TrinkSchutz“, Aufklärung vor Ort und klaren Appellen zur Aufmerksamkeit will das DRK Risiken reduzieren, bevor es zum Notfall kommt. Kreisverbandsarzt Dr. Robert Moog erklärt, warum Prävention Leben schützen kann.

[Kreis Wesel] Während der bevorstehenden Karnevalstage verstärkt das DRK Niederrhein seine Maßnahmen zum Schutz von Feiernden vor K.O.-Tropfen und ähnlichen bewusstseinsverändernden Substanzen. Im Fokus stehen dabei Prävention im Sinne von Vorbeugung und Schutz, erhöhte Aufmerksamkeit sowie der Schutz insbesondere von Frauen und jungen Mädchen, die statistisch häufiger von solchen Taten betroffen sind.

Karneval ist für viele Menschen am Niederrhein ein Höhepunkt des Jahres. Gleichzeitig führen große Menschenmengen, ausgelassene Stimmung und Alkoholkonsum dazu, dass Risiken zunehmen. K.O.-Tropfen sind meist farb-, geruchs- und geschmacklos und werden unbemerkt in Getränke gegeben. Die Folgen können Schwindel, Orientierungslosigkeit, Kontrollverlust oder Erinnerungslücken bis hin zur Bewusstlosigkeit sein.

Der Kreisverbandsarzt des DRK Niederrhein, Dr. Robert Moog, weist auf die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge hin:

„K.O.-Tropfen wirken oft schnell und werden häufig erst spät erkannt. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein, das eigene Getränk – egal ob im Glas oder in der Flasche – im Auge zu behalten und einfache Schutzmaßnahmen zu nutzen. Prävention kann helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden oder frühzeitig Hilfe zu bekommen.“

Als ergänzende Maßnahme stellt das DRK Niederrhein während der Karnevalstage den „DRK TrinkSchutz“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Getränkeschutz für Becher und Gläser mit einer Sicherheits-Öffnung für den Trinkhalm, der das unbemerkte Einbringen von Substanzen erschwert. Der TrinkSchutz ist wiederverwendbar und damit nicht nur nachhaltig, sondern bietet auch über einzelne Veranstaltungen hinaus einen dauerhaften Mehrwert. Er kann bei verschiedenen Anlässen erneut eingesetzt werden und unterstützt so langfristig die Präventionsarbeit. Der TrinkSchutz versteht sich ausdrücklich als zusätzlicher Schutz und nicht als Ersatz für Aufmerksamkeit oder gegenseitige Rücksichtnahme.

Die Ausgabe des DRK TrinkSchutz erfolgt über die Ortsverbände im DRK Kreisverband Niederrhein im Rahmen der Sanitätsdienste während der Karnevalsveranstaltungen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind vor Ort als Ansprechpartner im Sanitätsdienst präsent, stellen den Getränkeschutz kostenlos zur Verfügung und sind im Notfall jederzeit ansprechbar.

Darüber hinaus bietet das DRK Niederrhein den DRK TrinkSchutz bereits im Vorfeld der Karnevalstage ehrenamtlichen und gemeinnützigen Veranstaltern, Vereinen und Karnevalsgesellschaften zur kostenlosen Ausgabe an. Hintergrund ist der klare Anspruch des DRK, seine Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo ehrenamtliches Engagement und Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen. Die Präventionsarbeit soll Vereine unterstützen, die Verantwortung für ihre Gäste übernehmen und aktiv mit an Sicherheit denken.

Mit der Aktion unterstreicht das DRK Niederrhein seine strategische Ausrichtung, den Schutz der Bevölkerung stärker in den Mittelpunkt zu rücken und Präventionsarbeit weiter auszubauen. Neben der medizinischen Versorgung bei Veranstaltungen soll die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit künftig eine noch größere Rolle spielen.

„Für uns beginnt Sicherheit nicht erst im Notfall“, so Dr. Robert Moog. „Wir möchten Menschen befähigen, Risiken besser einzuschätzen und einfache Schutzangebote zu nutzen. Prävention ist ein wichtiger Bestandteil moderner Gefahrenabwehr – und ein zentraler Beitrag zu einem sicheren Karneval.“ Das DRK Niederrhein plant, seine Informations- und Präventionsangebote auch über die Karnevalstage hinaus weiterzuentwickeln und langfristig zu stärken.

3 Tage für die Sicherheit

Das DRK Dingden begleitet das Lankerner Spiel- und Kulturfest – und sucht Verstärkung

Es ist Samstagabend, 19:58 Uhr. Auf dem Sportplatz von Grün-Weiß Lankern steigt die Spannung. Die Schirmnachtparty, das Herzstück des Lankerner Spiel- und Kulturfests 2025, steht kurz vor dem Start. Vor dem Eingang bilden sich Schlangen, bunte Lichter tanzen über das Gelände, der Bass der Musik beginnt langsam durch die Böden zu vibrieren. Mitten im Trubel: zehn Männer und Frauen in roter Einsatzkleidung. Ruhig, konzentriert, mit klarem Blick – sie gehören zum Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Dingden.

Während tausende Menschen feiern, stehen sie bereit. Sie beobachten, organisieren, versorgen. Und wenn es sein muss, greifen sie in Sekunden ein.
An diesem Wochenende sind sie an allen drei Tagen im Einsatz. Am Freitag sichern zwei Helfer:innen den Comedy-Abend mit rund 250 Besucher:innen ab. Am Samstag ist das DRK Dingden in voller Stärke vertreten:  Zehn Ehrenamtliche kümmern sich um die sanitätsdienstliche Betreuung von mehr als 3.000 Gästen bei der Schirmnachtparty. Am Sonntag sind es vier Kräfte, die beim Familientag den Überblick behalten.

Die Organisation aller Tage hat die Bereitschaftsleitung Laura Heßling gemeinsam mit Anne Nienhaus und Martin Lage. Die Abläufe sind eingespielt. Jeder Griff sitzt. „Wir sind nicht hier, um sichtbar zu sein. Aber wir sind da, wenn etwas passiert“, sagt Heßling, während sie mit dem Funkgerät in der Hand die Lage checkt.

Ehrenamtlich, professionell, zuverlässig

Das, was hier wie selbstverständlich aussieht, ist das Ergebnis von Engagement – und unzähligen Stunden Vorbereitung. Der DRK Ortsverein Dingden ist weit mehr als ein Notfallhelfer bei Festen. Die zehn aktiven Mitglieder leisten im Jahr zwischen 15 und 20 Sanitätsdienste in ganz Hamminkeln. Ob beim Oktoberfest, bei Reitturnieren oder Sportveranstaltungen – ohne sie würden viele dieser Events gar nicht stattfinden dürfen. Denn: Sanitätsdienste sind Pflicht für die Genehmigung. Und sie werden in Hamminkeln ausschließlich ehrenamtlich geleistet.

Hinzu kommt die Rolle im Bevölkerungsschutz. Als Teil der Einsatzeinheit EE02 im Kreis Wesel übernimmt der Ortsverein die Betreuung unverletzt Betroffener – das bedeutet: Versorgung, Unterbringung, Krisenhilfe, wenn es hart auf hart kommt. Für die Stadt, für die Region.

Eine Gemeinschaft, die wachsen soll

„Wir könnten doppelt so viele Helfer:innen brauchen“, sagt Heßling. Die Idealbesetzung läge bei 20 Aktiven. Denn auch wenn das Team erfahren ist – je mehr Menschen sich engagieren, desto besser lassen sich Dienste verteilen und Einsätze flexibel abdecken. Mitmachen kann jede:r. Die Bereitschaft trifft sich alle zwei Wochen montags von 20 bis 22 Uhr in der DRK-Unterkunft am Schwanenschlatt 13 in Hamminkeln. Vorkenntnisse? Nicht erforderlich. „Wir bringen alles bei – Schritt für Schritt. Hauptsache, jemand hat Lust, sich für andere stark zu machen“, erklärt Anne Nienhaus.

Ein junger Helfer, der an diesem Abend seinen zweiten Einsatz erlebt, bringt es auf den Punkt: „Ich war erst unsicher – aber jetzt weiß ich: Das hier macht Sinn. Ich kann was bewegen.“

Dann geht sein Funkgerät. Im Hintergrund steigt Musik auf, auf dem Platz tanzen Hunderte. Und inmitten des Lichts, des Lärms und der guten Laune steht ein kleines Team in Rot. Wachsam, ruhig – und bereit.

  • Nächstes Treffen:11.08.2025, dann jeden zweiten Montag, 20–22 Uhr
  • DRK-Unterkunft, Schwanenschlatt 13, Hamminkeln
  • Kontakt über die Website www.drk-dingden.de oder 02852 - 18 26

     

Über den DRK Ortsverein Dingden e.V.

Der DRK Ortsverein Dingden e. V. ist eine lokale Gliederung des Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in Hamminkeln-Dingden. Er engagiert sich vielfältig im sozialen und gesundheitlichen Bereich – unter anderem durch Erste-Hilfe-Kurse, Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, Katastrophenschutz und einen mobilen sozialen Hilfsdienst. Letzterer richtet sich vor allem an ältere oder hilfsbedürftige Menschen und bietet Fahrdienste, Begleitungen zu Terminen. Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins liegt zudem auf der frühkindlichen Bildung: Seit 1996 betreibt er eine inklusive Kindertageseinrichtung, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut und individuell gefördert werden. Der Verein wird von engagierten Ehrenamtlichen getragen und leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Miteinander in Hamminkeln.

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